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Vom Sonntag, den 19.11.2006, 22:45 Uhr in Sat.1

und

Vom Sonntag, den 18.11. 2007, 22:45 Uhr in Sat. 1 

DVD-Rekorder im Test – Was die Geräte leisten, wo sie ihre Macken haben

Videorekorder? VHS-Qualität? - Vergangenheit. Die Gegenwart heißt DVD – und eben billig. Wir testen solche Günstig-Geräte – zusammen mit dem Heimkinoclub München. Im Keller eines Wohnhauses sind Hörgenuss in Dolby Surround und Filmvergnügen auf einer 3-Quadratmeter-Leinwand angesagt. Und auf der gibt der „King of Country“, Johnny Cash, quasi ein Privatkonzert für das Heimkino-Trio. 

Felix Hötzl, Michael Holzapfel und Wolfgang Schmid –sind heute unsere PLANETOPIA-Tester: An Qualität gewöhnt, konfrontieren wir sie mit drei Produkten aus den unteren Preisregionen. DVD-Recorder, mit und ohne Festplatte. Ab 99 Euro aufwärts. Zuerst der Yamada DVR-8400 X – das günstigste Testgerät.

Felix Hötzl: DVD-Rekorder-Tester: „Der ist ohne Festplatte. Dafür nur DVD. Der nimmt jetzt DVD+R auf. Allerdings von der Verarbeitung her jetzt eher schlecht. Wenn man die Klappe ansieht, bleibt ab und zu hängen. Die Ladegeräusche von der DVD sind auch sehr laut. Das hören wir jetzt.“

Michael Holzapfel, DVD-Rekorder-Tester: „Die Menüführung ist kompliziert, das Menü bleibt teilweise am Monitor stehen. Verschwindet nicht nach Sekunden. Sondern bleibt am Monitor – wie im Aufnahmemodus zum Beispiel. Da bleibt der „Record“ stehen. Und da ist auch ein Schreibfehler im Text.“

Der Schreibfehler: Moment – beim Zeilenumbruch wird geschludert. Auch eher lieblos das Aufnahmemenü: lediglich ein Standbild der Sendung, dazu Datum, Uhrzeit. 

Wolfgang Schmid, DVD-Rekorder-Tester: „Also, bei diesem Gerät muss man dazu sagen, dass bei der Aufnahme bzw. beim Abspielen einer DVD das Gerät auf der Gehäuseoberseite bzw. auf der Unterseite sehr heiß wird während des Betriebes.“

Große Technik, kleines Gehäuse. Ein Lüfter würde die Hitze sicherlich mäßigen.

Wolfgang Schmid: „Lieber etwas mehr ausgeben, etwas mehr Geld als diese Preiskategorie – hier liegen wir bei 100 Euro –, das doppelte, vielleicht das dreifache, in der Gegend hat man also einen wesentlich verbesserten Qualitätsstandard.“

Auch den wollen wir testen: ab 250 Euro ist der Toshiba RD XS 25 zu haben. Mit einer 160 Gigabyte großen Festplatte – und einem Lüfter...

Wolfgang Schmid: „Also, die Rohlinge vom Toshiba sind nur minus R.“

Wer will, kann mit einem Knopfdruck auch direkt auf die Festplatte aufnehmen.

Felix Hötzl: „Jetzt machen wir mal eine Testaufnahme. Wegen der Reaktionszeit. Also, das Gerät ist das schnellste im Testfeld. Das macht sofort, wenn wir auf „Record“ drücken, eine Aufnahme.“

Wolfgang Schmid: „Die Aufnahmen auf Festplatte, die Titel der jeweiligen Aufnahmen, sind über das Menü sehr schön einzusehen. Und können optimal abgerufen und bearbeitet werden.“

Die Titeleingabe geschieht hier per Hand. Denn der Günstig-Rekorder verfügt nicht über den elektronischen Programmführer EPG. Wie übrigens keiner in unserem Test. Der dritte im Bunde: der LG RH-188 B – ab 260 Euro. Mit einem besonderen Laufwerk.

Felix Hötzl: „Das ist ein Multinormbrenner. Das heißt: es kann DVD –R, +R und DVD Ram brennen sowie abspielen.“

Im Kunden-Klartext: beim Rohling-Kauf entscheidet der Geldbeutel. Und kein mathematisches Vorzeichen.

Wolfgang Schmid: „Die Menüführung ist super aufgemacht. Also, optisch gesehen, die Ein- und Ausblendungen – für den Preis sehr edel. Sehr bedienerfreundlich, mit einem Klick, einem Druck – alles funktioniert.“ 
 
Ebenfalls edel: das Aufnahmemenü. Klar strukturiert und als Bonbon: ein sich bewegendes Titelbild. Vor drei Jahren wäre das die Revolution gewesen. Schon damals testet PLANETOPIA DVD-Rekorder –Testsieger: ein 500 Euro-Gerät von Panasonic. Ohne Festplatte! Die Menüführung läuft damals noch größtenteils auf Englisch ab. Von einem elektronischen Programmführer keine Spur – und das Aufnahmemenü zieren nur Datum, Uhrzeit, Sender. Und heute: chices Menü, halber Preis, Festplatte obendrauf.

Die Heimkino-Freunde: „Der LG ist damit unser persönlicher Testsieger.“ - „Absolut.“ - „Auf jeden Fall.“

Die Heimkino-Freunde – nur beim Kinogong vertrauen sie noch auf die gute alte Kassette. Ansonsten sind sie jetzt schon DVD-Recorder-Fans.
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 Planetopia Filmdreh  in Zusammenarbeit mit dem Heimkinoclub München. Sendetermin des Berichtes war am Sonntag den 18.11.2007 um 22:45 Uhr.
Thema diesmal: Vergleich HD-DVD /  Blu Ray
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier könnt ihr einen Auszug im Wortlaut aus dem Fernsehbericht nachlesen.
Den Filmmitschnitt dürfen wir aus rechtlichen Gründen hier nicht veröffentlichen.
   
Ein teures Pokerspiel für den Verbraucher. Denn die neuen Abspielgeräte kosten rund fünf Mal mehr als ein günstiger DVD-Player. Ob es das wirklich Wert ist, testen wir mit echten Filmfreaks – und zwar im Heimkinoclub München. Im umgebauten Kino-Keller ist Filmvergnügen mit bestem Bild ein Muss. Weniger geht gar nicht. Die Hobby-Cineasten vergleichen für PLANETOPIA einen Blu-ray-Player, einen HD DVD-Spieler und eine Spielekonsole – mit eingebautem Blu-ray-Laufwerk. Für unseren Test gönnen wir uns einen stattlichen Flachbild-Fernseher der neuesten Generation.
Den Anfang im Bilderwettstreit macht ein Blu-ray-Player – Kostenpunkt: stattliche 800 Euro.
Jan Tröger: „Vom Schließen der Schublade bis zur Ausgabe des ersten Bildes braucht dieses Gerät zirka 40 Sekunden. Was gegenüber den momentanen DVD-Playern schon sehr lange ist. Die Bildwiedergabe an und für sich ist einwandfrei. Von der Detailtreue her nicht zu vergleichen mit der herkömmlichen DVD. Sehr brillantes Bild und farbstark.“
Auch hier nochmals der Qualitäts-Vergleich: Blu-ray gegen DVD. Ebenfalls überzeugend: das neue interaktive Film-Menü.
Jan Tröger: „Man kann eben, was bislang nicht möglich war, die Menüs auch während des Films einblenden. Um dann beispielsweise die Kapitel anzuwählen und sich hier mit kurzen Vorschaubildern die nächsten anzugucken, bevor man sie anwählt.“
 
Was leistet im Gegensatz dazu ein HD DVD-Player – für 250 Euro?
Stefan Wissing: „Wir werden jetzt sehen, dass wir eine ziemlich lange Ladezeit haben, bevor wir tatsächlich ein Bild sehen. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig.“
Und tatsächlich es dauert.
Stefan Wissing: „Es sind 25 Sekunden bis das Bild tatsächlich da ist.”
Die Bildqualität des Märchenfilms als HD DVD ist für unseren Tester mehr als märchenhaft.
Stefan Wissing: „Das Bild haut einen um. Viele Details zu sehen, saubere Übergänge, tolle Farben. Einfach begeisternd. Kein Vergleich zur DVD.“
Links lodert schlappes DVD-Feuer, rechts dagegen heiße HD DVD-Flammen.
Zu guter Letzt: eine Spielekonsole. Und die hat ein Blu-ray-Laufwerk an Bord. Diese lässt den Tester schon nach 15 Sekunden Ladezeit feststellen:
Felix Hötzl: „Gestochen scharfes Bild, sehr homogene Farben.“
Und das alles für 400 Euro.
Felix Hötzl: „Von der Preis-Leistung her ist wahrscheinlich die Spielekonsole am besten angesiedelt. Weil: man hat noch weitere Funktionen – wie Spiele, Online-Medien, usw.“
Das Fazit im Planetopia-Test: Sieger ist  bei uns die HD DVD – und zwar wegen des Preises. Player gibt es ab 250 Euro. Die günstigsten Blu-ray-Spieler liegen mit 400 Euro deutlich darüber. In Sachen Bildqualität aber nehmen sich die neuen Konkurrenten nichts. Trotzdem bleibt die Kaufentscheidung knifflig: denn manche Filme gibt es nur auf Blu-ray, andere nur auf HD DVD.
Stefan Wissing: „Ja, was mich nervt ist der Formatkrieg. Denn man braucht mittlerweile den Player zum Film – und nicht umgekehrt.“
Zu guter Letzt: eine Spielekonsole. Und die hat ein Blu-ray-Laufwerk an Bord. Diese lässt den Tester schon nach 15 Sekunden Ladezeit feststellen:
Felix Hötzl: „Gestochen scharfes Bild, sehr homogene Farben.“
Und das alles für 400 Euro.
Felix Hötzl: „Von der Preis-Leistung her ist wahrscheinlich die Spielekonsole am besten angesiedelt. Weil: man hat noch weitere Funktionen – wie Spiele, Online-Medien, usw.“
 
Das Fazit im Planetopia-Test: Sieger ist  bei uns die HD DVD – und zwar wegen des Preises. Player gibt es ab 250 Euro. Die günstigsten Blu-ray-Spieler liegen mit 400 Euro deutlich darüber. In Sachen Bildqualität aber nehmen sich die neuen Konkurrenten nichts. Trotzdem bleibt die Kaufentscheidung knifflig: denn manche Filme gibt es nur auf Blu-ray, andere nur auf HD DVD.
Stefan Wissing: „Ja, was mich nervt ist der Formatkrieg. Denn man braucht mittlerweile den Player zum Film – und nicht umgekehrt.“